
Welcher Chronotyp sind Sie?
Das Buch räumt wohltuend mit Mythen auf. Müssen es wirklich acht Stunden sein? Nein, das Schlafbedürfnis ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Sind Sie eine Eule oder eine Lerche? Tests im Buch helfen Ihnen, Ihren Chronotyp zu erkennen. Dies ist gerade bei der Zeitumstellung Gold wert: Wenn Sie wissen, wie Ihre innere Uhr tickt, können Sie den «sozialen Jetlag» besser abfedern. Besonders wertvoll ist der Ansatz, Druck abzubauen. Denn die Angst vor der schlaflosen Nacht ist oft schlimmer als der Schlafmangel selbst. Kurth und Lustenberger zeigen, wie Gedanken den Schlaf beeinflussen und wie wir aus dem Grübelkarussell aussteigen. Sanfte Anpassungen statt rigider Verbote: Sie lernen, wie Licht als wichtigster Zeitgeber wirkt, wie Sie digitale Medien nutzen, ohne den Schlaf zu torpedieren, und welche Rolle die Ernährung spielt.
